Sanfte Wassergeburt

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In Deutschland werden jedes Jahr knapp 5.000 Kinder im Wasser entbunden. Auch in der imland Klinik Eckernförde können sich Schwangere für eine Wassergeburt entscheiden. „Sie zählt zu den spezielleren Geburtsmethoden und bietet durchaus einige Vorteile“, wissen Dr. Ralf Kröger und Tom Martin, Chefärzte der Klinik für Geburtshilfe in Eckernförde.

Bei einer Wassergeburt findet der gesamte Geburtsverlauf, das heißt die Eröffnungs- und Austreibungsphase, in einer Gebärwanne statt. „Das Baby wird also unter Wasser geboren, wobei der sogenannte Atem-Schutzreflex das Ertrinken des Neugeborenen verhindert“, nimmt Dr. Kröger werdenden Müttern die Angst. Ein Vorteil dieser Geburtsmethode ist das ca. 34 Grad warme Wasser, das viele Frauen als schmerzlindernd empfinden. In der Eröffnungsphase kann es dazu beitragen, dass sich der Muttermund erweitert und die Wehen sich verstärken. Zudem müssen Schmerzmittel bei einer Wassergeburt viel seltener eingesetzt werden.

Auch die größere Bewegungsfreiheit wirkt sich positiv auf den Geburtsvorgang aus, da die Gebärende ihre Position fließend wechseln kann. Dies kann eine größere Entspannung und damit einen besseren Geburtsfortschritt bewirken. „Im warmen Wasser ist die Muskulatur entspannter und das Gewebe elastischer und weicher, wodurch sich das Risiko eines Dammrisses und auch Dammschnitts vermindert. Für viele Frauen ist auch der Pressdrang im Wasser geringer“, beschreibt Tom Martin einen weiteren Vorteil der Wassergeburt.

Im Geburtsbecken ist ein sanfter Übergang vom Fruchtwasser ins Wasser mit gleichbleibender Temperatur und eine Vollendung der Drehung, die es im Geburtskanal beginnt, möglich.

Vorteile für das Kind

Nicht zu vergessen sind die Vorteile für das Kind. Im Geburtsbecken ist ein sanfter Übergang vom Fruchtwasser ins Wasser mit gleichbleibender Temperatur und eine Vollendung der Drehung, die es im Geburtskanal beginnt, möglich. Während das Neugeborene aus der Wanne genommen und erstversorgt wird, kann die Mutter noch zur Nachgeburtsphase in der Wanne bleiben.

„Die Schwangere sollte mindestens in der 37. Schwangerschaftswoche sein, keine Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Infektionen wie HIV oder Hepatitis B sowie auch keine Infektionen während der Schwangerschaft gehabt haben“, erklärt Dr. Kröger.

Für herausfordernde Behandlungssituationen gewappnet

Voraussetzung für eine Wassergeburt ist eine risikofreie Schwangerschaft. „Die Schwangere sollte mindestens in der 37. Schwangerschaftswoche sein, keine Vorerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Infektionen wie HIV oder Hepatitis B sowie auch keine Infektionen während der Schwangerschaft gehabt haben“, erklärt Dr. Kröger. Ist das Kind normal entwickelt und liegt nicht in Steißlage, ermöglicht das Team der Geburtshilfe Eckernförde gerne eine Wassergeburt. Rund um die Uhr stehen mindestens zwei erfahrene Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe bereit. Damit geht die Klinik deutlich über die notwendige Mindestbesetzung hinaus und ist auch für herausfordernde Behandlungssituationen gewappnet. Geburtsvorbereitungskurse und Hebammensprechstunden ergänzen das individuelle Angebot für werdende Eltern.

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Dr. Ralf Kröger, Tom Martin
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