Hochmoderne Diagnostik in der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin

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Untersuchungen im Magen-Darm-Trakt kosten Betroffene im Vorfeld viel Überwindung. Die im Jahr 2013 gegründete Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Stephan Hellmig setzt deshalb auf eine hochmoderne Ausstattung, um Patienten einen möglichst hohen Komfort bieten zu können.

Etwa 2500 stationäre und 6000 ambulante Patienten versorgen Professor Hellmig und die sieben Oberärzte der Klinik jährlich. Alle Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, der Leber und der Bauchspeicheldrüse können diagnostiziert und behandelt werden. Ein Schwerpunkt der Klinik liegt in der diagnostischen und interventionellen Endoskopie sowie in der Behandlung von Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Pro Jahr führt sein Team circa 5000 endoskopische Untersuchungen durch.

„Zur Klinik gehört weiterhin eine große onkologische Ambulanz in der fast alle Tumorerkrankungen der inneren Organe und des Blutes von einem erfahrenen Team behandelt werden. Zudem sind wir Teil des Darmkrebszentrums der imland Klinik“, erklärt der Chefarzt.

Untersuchungen in Hochauflösung

Es wurden unter anderem neue Endoskopie-Systeme mit hochauflösenden HDTV Videoendoskopen angeschafft. „Mit der uns nun zur Verfügung stehenden Technik können wir während der Untersuchung sogar die weißen Blutkörperchen beim Fließen durch die Gefäße der Dünndarmzotten beobachten. Das ermöglicht uns mittlerweile ein fast mikroskopisches Bild der Schleimhaut  während der Untersuchung, das sonst nur Pathologen unter dem Mikroskop vergönnt war“, berichtet der erfahrene Mediziner. Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik ist die interventionelle Endoskopie. Durch Einsatz modernsten Techniken gelingt es, kleine Tumoren heutzutage endoskopisch zu entfernen, bei denen früherer der Chirurg große Operationen durchführen musste. Ein Beispiel hierfür ist die Submukosa Dissektion (ESD), bei der mit kleinsten Messern in den Wandschichten des Darmes operiert wird. Die Patientin können teilweise am selben Tag oder nach einer Überwachung über Nacht die Klinik am folgenden Tage wieder verlassen, während bei einer Operation häufig langwierige stationäre Aufenthalte mit einem langen Genesungsweg nötig waren.

Kollegiale Zusammenarbeit ist von großer Bedeutung

Chirurg und Endoskopiker sind jedoch keineswegs Konkurrenten in der Behandlung der Patienten – vielmehr Partner, die aufeinander angewiesen sind. „Wir freuen uns dass unsere endoskopische Expertise wahrgenommen wird und wir einen ständigen Zuwachs der Untersuchungszahlen, vor allem der komplexen Eingriffe, verzeichnen“, so Professor Hellmig. Die Zuweisungen zu endoskopischen Eingriffen kommen mittlerweile auch von niedergelassenen Kollegen, die außerhalb des Einzugsbereichs der imland Klinik tätig sind.

Hoher Komfort für die Patienten

Nicht nur der moderne Aufwachraum in Rendsburg mit acht Plätzen, wo stationäre wie ambulante Patienten optimal überwacht werden, verspricht hohen Komfort. Auch setzt das Team von Professor Hellmig spezielles Kohlenstoffdioxid-Gas bei der endoskopischen Untersuchung ein. Dieses diffundiert etwa 150-mal schneller durch die Darmwand ins Blut als die normalerweise verwendete Raumluft und wird von den Patienten abgeatmet. Bauchkneifen tritt nach der Darmspiegelung quasi nicht mehr auf. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von der „schmerzlosen Darmspiegelung“. Nach der Untersuchung hält die Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin einen kleinen Snack für die ambulanten Patienten bereit, der häufig schon sehnsüchtig erwartet wird, da die Patienten vor der Untersuchung nüchtern sein müssen. „Bei aller Hochleistungsmedizin, die wir anbieten können, steht immer der Mensch im Mittelpunkt unserer Bemühungen“, betont Professor Hellmig.

Ihre Facklinik vor Ort

Prof. Dr. Stephan Hellmig

imland Klinik Rensburg
Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Allgemeine Innere Medizin
Prof. Dr. Stephan Hellmig
Lilienstraße 20
24768 Rendsburg
Tel. 04331 200-2801
E-Mail: bianca.otten@imland.de