Hat mein Kind Diabetes?

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Kleiner Junge trinkt aus Wasserflasche

Ständiger Durst, häufiger Toilettendrang, zunehmende Müdigkeit – die plötzlichen Verhaltensänderungen des kleinen Dominik* geben seiner Mutter Rätsel auf. In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der imland Klinik Rendsburg steht die Diagnose schnell fest: Diabetes Typ 1. Chefarzt Dr. Malte Lange erklärt, was bei einer Diabetes-Erkrankung im Körper passiert und auf welche Symptome Eltern besonders achten sollten.

Während der ersten Untersuchung stellt Dr. Lange viele Fragen: Hat Dominik in letzter Zeit an Gewicht verloren? Leidet er an Bauchschmerzen? Fühlt er sich schwach? „Auch eine deutliche Leistungsminderung, Heißhunger und Juckreiz können auf Diabetes hinweisen“, weiß der Arzt. „Viele bringen die Symptome aber nicht damit in Verbindung, sodass die Erkrankung häufig erst spät erkannt wird.“

„Auch eine deutliche Leistungsminderung, Heißhunger und Juckreiz können auf Diabetes hinweisen“, weiß der Arzt.

Beschwerden entstehen in der Regel rasch

Am weitaus häufigsten ist bei Kindern der Diabetes Typ 1, bei dem das körpereigene Insulin nicht ausreicht oder fehlt. Den Typ 2 (umgangssprachlich auch „Altersdiabetes“) findet man im Kindesalter nur in Ausnahmefällen. Der Typ 1 ist eine Autoimmunkrankheit, bei der körpereigene Abwehrprozesse die sogenannten Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstören. Diese produzieren Insulin, das sehr wichtig für die Energiegewinnung ist. Es hat die Aufgabe, den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker aus dem Blut in die Zellen zu schleusen. „Wird das Hormon nicht mehr in ausreichenden Mengen hergestellt, beginnt der Körper, statt Glukose Fett abzubauen“, erklärt der Kinderarzt. „Die Zellen können dann nicht mehr ausreichend versorgt werden und der Blutzuckerspiegel ist dauerhaft zu hoch. In der Regel treten sehr schnell Beschwerden auf.“

Umfassende Betreuung für betroffene Kinder und Eltern

Zu Erst- und Weiterbehandlungen sind junge Diabetes-Patienten in der imland Klinik Rendsburg bestens aufgehoben. Hier stehen speziell ausgebildetes ärztliches Personal sowie Diabetesfachkrankenschwestern zur Verfügung – außerdem alle modernen Therapieoptionen, wie zum Beispiel tragbare Insulinpumpen und drahtlose Blutzuckersensoren.

„Außerdem bieten wir in unserem Hause mehrfach jährlich mehrtägige Diabetes-Schulungen an“, denn „je besser alle Beteiligten informiert sind, desto sicherer können sie mit der neuen Lebenssituation umgehen.“

Dominik ist nach der Diagnose Diabetes Typ 1 auf das lebenslange Zuführen von Insulin angewiesen. Er wird nun regelmäßig ambulant untersucht und seine Therapie stetig angepasst. „Außerdem bieten wir in unserem Hause mehrfach jährlich mehrtägige Diabetes-Schulungen an“, erzählt Dr. Lange. Das ist für Patienten und Angehörige besonders wichtig, weiß der Mediziner, denn „je besser alle Beteiligten informiert sind, desto sicherer können sie mit der neuen Lebenssituation umgehen.“

*Name von der Redaktion geändert


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Dr. Malte Lange
Dr. Malte Lange

imland Klinik Rendsburg
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

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