Was tun gegen eine Blasenentzündung?

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Blasenentzündung
Bei einer Blasenentzündung sollten Sie die Schmerzen nicht aushalten, sondern direkt zum Arzt gehen.

Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen, verstärkter Harndrang sowie trüber Urin – das sind die häufigsten Symptome einer Harnwegsinfektion. Auslöser sind meist Bakterien, die in die Blase gelangen und zu einer Entzündung führen können. Ist diese vorangeschritten, erfolgt die Behandlung in der Regel mit Antibiotika.

Damit es erst gar nicht so weit kommt, finden Sie einige Tipps zum Thema Blasenentzündung:

 

  • Warme Kleidung ist in der kalten Jahreszeit wichtig. Wenn Sie frieren arbeitet Ihr Immunsystem weniger effektiv und kann Sie nicht ausreichend vor Viren und Bakterien schützen.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit das Sitzen auf kaltem Untergrund. Die Blasenschleimhaut wird durch die Kälte schlechter durchblutet und Bakterien können sich leichter ansiedeln.
  • Einige Heilpflanzen in Form von Tees oder pflanzlichen Arzneimitteln können zur Genesung beitragen: Empfehlenswert sind Bärentraubenblätter, Goldrutenkraut und Birkenblätter. Vorbeugend helfen darüber hinaus auch Cranberry-Extrakt-Präparate.
  • Dauern die Beschwerden länger als drei Tage an, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Bei Blut im Urin oder auftretendem Fieber ist der Gang zum Arzt schon früher ratsam – eine Entzündung kann durchaus gefährlich werden und sich im schlimmsten Fall auf die Nieren ausbreiten.
  • Treffen Sie Maßnahmen zur Vorbeugung: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr, um mögliche Erreger auszuspülen, sowie regelmäßiges und vollständiges Entleeren der Blase. Unterwäsche sollte bei mindestens 60 Grad Celsius gewaschen werden, um die Erreger abzutöten.
  • Treten die Symptome dennoch wiederholt auf, sollten Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Ursachen und Behandlungsmethoden sprechen.