Frauenklinik Rendsburg: Wo Innovation und Sicherheit im Fokus stehen

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Medizin entwickelt sich zunehmend schneller und wird immer komplexer – so auch im Bereich Frauenheilkunde. Entsprechend intensiv bildet sich das erfahrene Ärzte-Team der imland Klinik in Rendsburg zum Wohle der Patienten weiter. Prof. Dr. Oliver Behrens, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, berichtet von Neuentwicklungen, Sicherheit für Mutter und Kind sowie dem innovativen Holsteinischen Brustkrebszentrum.

Herr Prof. Dr. Behrens, eine moderne Klinik wie in Rendsburg muss stets auf dem neuesten Stand sein. Was bedeutet das für den Bereich Geburtshilfe?

In der Geburtshilfe müssen größtmögliche Sicherheit für Mutter und Kind sowie die Familienorientierung miteinander in Einklang gebracht werden. Entbindungen im Wasser oder in jedweder gewünschten Position, babyfreundlicher Umgang, Familienzimmer oder die Anwesenheit des Lebenspartners selbst bei Kaiserschnittentbindungen sind heute Routine. Durch vorgeburtliche Ultraschalluntersuchungen können invasive Diagnostiken vermieden werden. Allerdings ist in den letzten Jahren die Kaiserschnittrate in den westlichen Industrienationen stark angestiegen. Das ist aus unserer Sicht ein kritisch zu bewertendes Problem. Mit einer neuen Hebammensprechstunde, ausgiebigen vorgeburtlichen Beratungen und dem Angebot äußerer Wendungen von Beckenendlagenkindern sind wir rundum für die Familien da und versuchen, die Kaiserschnittrate durch lückenlose, persönliche Betreuung und neueste medizinische Standards günstig zu beeinflussen.

Seit der deutschlandweiten Einführung des zertifizierten Mammographie-Screenings wird Brustkrebs deutlich früher erkannt.

Jährlich erkrankt eine zunehmende Zahl von Frauen an Brustkrebs – welche Neuerungen gibt es in diesem Bereich?

Seit der deutschlandweiten Einführung des zertifizierten Mammographie-Screenings wird Brustkrebs deutlich früher erkannt. Hierdurch können wir öfter brusterhaltende operative Eingriffe durchführen und Chemotherapien reduzieren. Zum Screening gehört die Weiterbehandlung in einem zertifizierten Brustzentrum, wie wir es hier im Jahr 2005 als erstes zertifiziertes Krebszentrum in Schleswig-Holstein etabliert haben. Mit unserer interdisziplinären Tumorkonferenz unter Mitwirkung aller für die Behandlung wichtigen Partner – wie beispielsweise der Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Onkologie oder Pathologie – erhält die Patientin eine individuelle Therapie, durch deren einzelnen Schritte wir sie stets begleiten. Flankiert wird dies durch Angebote wie Psychoonkologie, psychosoziale Beratung und spezialisierte Pflegefachkräfte wie onkologische Fachschwestern und Brustfachschwestern. Außerdem haben die guten Erfahrungen mit dem Brustzentrum dazu geführt, dass auch die übrigen gynäkologischen Krebspatientinnen in unserem Krebszentrum entsprechend unterstützt werden, beispielsweise mit der Tumorkonferenz oder den diversen Beratungsangeboten. Die zur Durchführung von Chemotherapien von uns geleitete onkologische Tagesklinik und eine onkologische Sprechstunde ergänzen das Angebot.

Welche weiteren Behandlungen werden in Ihrer Klinik angeboten?

Im Bereich der Gynäkologie bieten wir das gesamte Spektrum der Frauenheilkunde an. Bei gutartigen Eierstockerkrankungen, Endometriose, Eileiterschwangerschaften, Gebärmutterentfernungen und Myomabtragungen können wir minimal-invasiv eingreifen. Diese Methode, bei der es nur zu kleinsten Verletzungen der Haut und Weichteile kommt, hat in allen operativen Fächern die Standards verändert und die Heilungszeiten verkürzt. Auch Inkontinenz und Senkung werden bei uns behandelt. Alle Therapien werden von einem kompetenten Team aus erfahrenen Ärzten angeboten. Unsere Klinik bildet aber auch den frauenärztlichen ´Nachwuchs´ aus.

Ihre Fachklinik vor Ort

Prof. Dr. Oliver Behrens

imland Klinik Rendsburg
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe
Prof. Dr. Oliver Behrens
Lilienstraße 20
24768 Rendsburg
Tel. 04331 200-5001
E-Mail: gynaekologie@imland.de